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Das eigene Muster

27. Juni 2013

In der Körperpsychotherapie ist bekannt, dass wir dazu neigen, die Bewegungen auszuführen, die in unser Muster passen. Diese werden als ‚angenehm‘, als ‚ja, da bin ich‘ erlebt. Wenn Sie nun einen etwas chronisch verspannten unteren Rücken haben, werden Sie einige Yogaübungen, die die Streckung betonen -beispiesweise Bogen, Heuschrecke oder Fisch bevorzugen. Wobei die Heuschrecke ja nicht aus dem unteren Rücken herausgemacht werden sollte, aber auch auf diesem Foto zu sehen ist, dass der manches Mal eben ganz schnell mitarbeitet…. . Nun nach diesen Übungen werden Sie sich gelöster oder aufgerichteter oder leichter fühlen. Ihr bestehendes Muster wurde dabei verstärkt. Und irgendwann ist der untere Rücken eben schmerzhaft. Mit Gedanken und Gefühlen ist es ähnlich, so wie Sie sich immer wieder ‚aussprechen‘ können über diese eine Ungerechtigkeit der Welt, die Ihnen immer wieder passiert. Aber die Vorfälle ‚irgendwie‘ immer stärker und belastender erlebt werden.

Zurück zu Feldenkrais: Da gebe ich Ihnen also eine Lektion und da jede anders ist, wird da immer wieder eine dabei sein, die eben nicht ‚Ihrem‘ Muster entspricht. Da der Fokus auf für Sie angenehme Bewegungen liegt, Sie also Ihr Möglichstes tun, um sich wohl zu fühlen -und ich unterstütze da auch immer wieder gerne mit Anregungen und Tipps- werden Sie sich eben –wohl– fühlen. Und das in einer Situation, in einer Bewegung, die Ihnen erst einmal ungewohnt, fremd und unbequem ist.

Die Wirkung auf Ihr ganzes Selbst ist sozusagen unschlagbar: Denn auch die Gedanken und Gefühle, die sich entsprechend unserem Körper und seinen Bewegungen immer wieder bilden, werden neu sein. Neue Bewegungen, neue Gedanken plus neue Gefühle –> ein neuer Mensch! Zumindest ein Stück weit.

Wenn Sie also einengende Lebensbedingungen, einengende Muster von Bewegung, Denken und Fühlen genügend erlebt haben, so versuchen Sie sich mit der Feldenkrais-Methode.

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